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Spendenübergabe der Findelkind-Sozialstiftung an Imara

4. Juni 2017

Der Wohngruppe Imara für Mädchen und junge Frauen mit und ohne Fluchthintergrund von IMMA e.V. wurde eine Spende in Höhe von 4.000 € vom ehrenamtlichen Geschäftsführer der Findelkind-Sozialstiftung und langjährigen ehemaligen Stadtrat, Herrn Maximilian Straßer, am 04.04.2017 feierlich übergeben.

IMMA e.V. eröffnete im November 2014 die Wohngruppe Imara und kann 6 Mädchen und junge Frauen mit und ohne Fluchthintergrund betreuen. Die Wohngruppe wird gerade von einer teilstationären Einrichtung auf Vollbetreuung umgestellt, da seit der Eröffnung festgestellt wurde, dass die minderjährigen Bewohnerinnen mit ihrer Fluchterfahrung allesamt sehr viel Unterstützung brauchen. Eine Hauptaufgabe der Einrichtung ist es, die Mädchen in die deutsche Kultur zu integrieren und ihnen Erfahrungen zugänglich zu machen, die sie in ihrer Herkunftskultur nicht gemacht haben. Zudem unterstützen und fördern die Pädagog_innen sowie eine psychologische Fachdienstfrau die Klientinnen individuell bei der Stabilisierung und Entwicklung einer mittel- und längerfristigen Lebensperspektive. Ziel ist hierbei die Heranführung an eine eigenständige und selbstbestimmte Lebensform.

Durch die finanzielle Unterstützung der Findelkind-Sozialstiftung können unter anderem benötigtes Schul- und Lernmaterial, Einsatz von Nachhilfelehrerinnen, Freizeitgestaltungen wie Ausflüge, Workshops, sportliche Aktivitäten und kulturelle Teilhabe wie z.B. Theaterbesuche den Mädchen und jungen Frauen zugänglich und möglich gemacht werden.

Die Findelkind-Sozialstiftung der Familie Schmucker gemeinnützige GmbH engagiert sich seit vielen Jahren für bedürftige Menschen in Notlagen. Vor allem Menschen, die mit Langzeitarbeitslosigkeit zu kämpfen haben, Migrantinnen/ Migranten, Alleinerziehende und Senioren, Kinder und Jugendliche sind von Armut betroffen. Bei unvorhergesehenen Ereignissen haben sie keine Ressourcen, um darauf zu reagieren. Dann ist schnelle und unbürokratische Unterstützung wichtig. Oft reichen schon kleinere Geldbeträge, um die größte Not zu lindern und wirksam Hilfe zu leisten. Bereits 2015 wurde das Wohnprojekt Mirembe für besonders schutzbedürftige Flüchtlingsfrauen von IMMA e.V. durch die Findelkind-Sozialstiftung finanziell unterstützt.

Herr Maximilian Straßer, ehrenamtlicher Geschäftsführer der Findelkind-Sozialstiftung und langjähriger ehemaliger CSU-Stadtrat, ist es auch ein persönliches Anliegen Flüchtlingen in München mit seinen Möglichkeiten zu unterstützen und freut sich, dass er IMMA e.V. wieder mit dem Flüchtlingsprojekt Imara über die Findelkind-Sozialstiftung finanziell helfen kann.

Findelkind Sozialstation

Ehrenamtlicher Geschäftsführer Findelkind-Sozialstiftung Herr Maximilian Straßer und geschäftsführende Vorständin IMMA e.V. Gundula Brunner